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Die wichtigsten Begriffe der Zahntechnik

Abgestützte Prothese

Das ist eine zahngetragene Prothese.

Abnehmbarer Zahnersatz

sind alle Formen des Zahnersatzes, den Sie selbst herausnehmen können. Bedingt abnehmbar ist der Zahnersatz dann, wenn er nur vom Zahnarzt kurzfristig entfernt werden kann, z.B. sind das Riegel.

Alternativen zum Amalgam

Das sind vor allem plastische Komposite, Kompomere und Gasionomere. Die Eignung für Füllungen in unterschiedlichen Zahnbereichen ist dabei unterschiedlich. Inzwischen sind mehr als 50 Stoffe als Ersatz für das umstrittene Amalgam im Einsatz, die sich auch kosmetisch von der dunklen Amalgamfüllung positiv abheben. Auch gegossene Goldinlays oder zahnfarbene Inlays aus Kompositen bzw. aus Keramik sind gute, wenn auch teure Alternativen zur Amalgamfüllung.

Hintergrundinformation zu Amalgam: Amalgam ist eine der gebräuchlichsten Metall-Legierungen, die vor allem als Zahnfüllung nach Karies zum Einsatz kam und kommt. Amalgam besteht aus Silber, Zinn und Quecksilber. Nach der Aushärtung sind Amalgamfüllungen sehr stabil und kantenfest. Amalgam kann gut verarbeitet werden. Randspalten kommen so gut wie nie vor, es verhindert einen erneuten Bakterienbefall und damit auch einen neuen Befall von Karies und ist preislich günstig.

Schnarchschiene

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Ästhetische Zahnmedizin

wird hierzulande auch als kosmetische Zahnheilkunde bezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde nennt als Grundsatz für die ästhetische Zahnmedizin "Erst kommt die Funktion, dann die Ästhetik". Da gutes Aussehen und damit auch schöne Zähne immer wichtiger in unserer Gesellschaft werden, sehen viele Menschen in der Verschönerung ihrer Zähne einen Gewinn an Lebensqualität. Makellose Zähne, ein schönes Lächeln - wer wünscht sich das nicht.

Zur ästhetischen Zahnmedizin gehören Zahn- und Gebissoptimierungen, Bleichen, Zahnregulierungen im Erwachsenenalter, Verblendschalen auf Schneidezähnen etc... In der Regel müssen allerdings die Kosten solcher Maßnahmen von den Patienten selbst getragen werden.

Brücke

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Füllung und Füllstoffe

sind Ersatz für Zahnhartsubstanz. Optimalerweise soll eine funktionelle wie ästhetisch befriedigende Lösung gefunden werden, die den Defekt ausgleicht. Meistens ist Karies die Ursache für eine Füllung. Er muss entfernt werden, dann erfolgt die Präparation des Zahns. Dabei berücksichtigt der Zahnarzt das als Füllstoff verwendete Material und seine Eigenschaften, aber auch statische und hygienische Gesichtspunkte.

Als Füllstoffe werden heute Komposite eingesetzt, Amalgam, Goldinlays und Keramik sowie Kunststoffe.

Geschiebe

nennt man ein nahezu unsichtbares Halteelement für Zahnersatz. Es wird bei festsitzenden Brücken eingesetzt und besteht aus zwei Teilen. Der positive ist an der Krone oder auch an einem bestehenden gesunden Zahn des Restgebisses verankert und der negative, der mit der Brücke verbunden ist.

Es gibt vorgefertigte Geschiebe und individuell gefertigte. Auch sind die Haltemechanismen unterschiedlich.

Implantat

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Inlay

ist eine Einlagenfüllung. Meist aus Gold, Keramik oder Komposite gefertigt. Im Gegensatz zum Onlay oder Overlay ist es vollständig im Zahn verankert und überdeckt die Kaufläche nicht vollständig.

Gold-Inlays zählen zu den haltbarsten Reparaturmaßnahmen, denn sie überstehen zwischen ein und zwei Jahrzehnten und mehr.

Die Inlay-Präparation erfolgt am besten parallelwandig. "Unter sich gehende Stellen" werden entweder durch eine Unter- oder Aufbaufüllung ausgeglichen oder im Labor "ausgeblockt".  Auch für ein Inlay muss ein Abdruck erstellt werden, meist ein Wachsabdruck, der dann im Labor ausgegossen wird.

Krone

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Lasereinsatz

im Dentallalbor: Meist wird eine lotfreie Verbindung eines oder mehrere Metalle damit erstellt. Dafür müssen die Werkstücke durch Sandstrahlen und Aufrauen vorbereitet werden. Nur so können die Laserstrahlen absorbiert weden. Das Lasern erfolgt im geschlossenen Schweißraum und wird visuell durch das Stereomikroskop kontrolliert.

Legierungen

sind Kompositionen aus verschiedenen Metallen. Dabei ist die Bioverträglichkeit zu beachten. Denn im Mundhöhlenmilieu darf die Legierung nicht der Korrosion unterliegen oder Metalle abgeben. Hochedle Metalle sind hierbei klar im Vorteil. Es sind ungefähr 700 Legierungen im Einsatz. Gold-, Silber- und Metalllegierungen genauso wie Keramik-Legierungen.



Mundschutz

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Mundschutz

schützt die Zähne vor Verletzungen, z.B. beim Sport.

Prothese

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VMK-Krone

VMK-Kronen sind Verbund-Metall-Keramik Kronen. Aus Metall ist das Gerüst, meistens kommen hochgoldhaltige Legierungen zum Einsatz. Die Bioverträglichkeit ist dabei gut, aber nicht immer perfekt. Nickelhaltige Legierungen werden deshalb inzwischen vermieden, weil das Allergie-Potenzial von Nickel unverhältnismäßig hoch ist.

Dieses Gerüst verstärkt die Keramik-Krone und verleiht ihr eine sehr hohe Stabilität.

Zum Einsatz kommen VMK-Kronen vor allem wenn:
    •    Der präparierte Zahn stark verfärbt ist (Vollkeramikkronen sind transluzenter und decken ihn nicht komplett ab)
    •    Wenn Bruxismus vorliegt, also der Patient mit den Zähnen knirscht.

Ein Problem bei VMK-Kronen entsteht, wenn der Metall-Innenmantel bis ans Zahnende heruntergezogen wird. Dann sieht man das Metall durch das Zahnfleisch dunkel durchschimmern und zieht sich das Zahnfleisch altersbedingt etwa zurück, wird der Metallrand unschön sichtbar.

Veneers

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Wachsmodelle

werden bei der Herstellung von Gussobjekten (Inlays zum Beispiel) oder Prothesen verwendet. Dabei wird der Zahnersatz in Wachs modelliert, so dass nach Einbettung in einen Gipsträger und Ausbrennen oder Auskochen des Wachses eine Negativform entsteht, die ausgegossen werden kann.

Zahntechniker

sind hochqualifizierte Handwerker und gehören zu den Metallfeinbauern. Dieser Meisterberuf wird hauptsächlich in Dentallabors ausgeübt und stellt individuelle patientenbezogene Werkstücke her. Dabei richtet er sich nach den in der Zahnarztpraxis gewonnen Unterlagen und nach den Vorgaben des Zahnarztes.

Im Zahntechniklabor kommen die unterschiedlichsten Techniken zum Einsatz. Vielfältige sehr innovative Werkzeuge machen auch die Verarbeitung schwieriger Materialien möglich. Der Qualitätsstandard nicht nur der Werkstücke, sondern auch der Beratung und Betreuung von Zahnarztpraxen und Patienten ist hierzulande hoch.